Katzenstreu – Blognutzer

Katzenstreu

Pflanzlich, Mineralisch oder Silikat?

Welches Katzenstreu das beste ist, bleibt Ansichtssache, vor allem Ihrer Katze. In den Tierecken der Supermärkte dominieren mineralische Katzenstreus, beispielsweise aus Betonit. In verschiedenen Ausführungen: grob oder feinkörnig, klumpend oder kompakt, mit oder ohne Duft, in Großpackungen oder leichteren Kleintaschen. Im Fachhandel finden sich auch pflanzliche Streus, die wesentlich leichter sind, aber nicht von jeder Katze akzeptiert werden. Silikatstreus sind saugstark aber auch kostenintensiv. Spezielle Einstreu für spezielle Toiletten gibt es noch. Bluecat ist so ein Beispiel, sie ist so konzipiert, dass der Urin durchläuft und eben nicht gebunden wird.

Klumpstreu

Diese Streusorte klumpt bei Flüssigkeitsaufnahme. Dadurch enstehen nach einer Trockungszeit von mindestens einer halben Stunde dicke Klumpen, die sich mit Hilfe einer Streuschaufel im Ganzen entfernen lassen. Das restliche Streu kann weiter verwendet und bei Bedarf aufgefüllt werden. Dies spart Streu und reduziert die Reinigungsfrequenz für Katzenklos. Es gibt Streuschaufeln mit feiner oder grober Struktur. Je nachdem, ob Sie eher grob-, oder feinkörnige Streus im Einsatz haben.

Duft

Katzenurin und Katzenkot stinken. Zwar werben die Hersteller von Katzenstreu mit geruchsabsorbierender Wirkung doch eine restliche Duftnote lässt sich nicht vermeiden. Eine Möglichkeit ist es, diese mit für den Menschen angenehmeren Duftstoffen zu überlagern. Manche Katzenstreus sind bereits beispielsweise mit Babypuderduft vermischt. Es gibt ebenso Duftsprays speziell für die Katzentoilette. Wie das ihre Katze findet ist allerdings eine zweite Frage.

Saugstark, Staubig und überall in der Wohnung

Die Saugstärke des Katzenstreues ist ein entscheidendes Kriterium. 300% sollten es mindestens sein, damit das Katzenstreu nicht dauernd gewechselt werden muss. Staubentwicklung gibt es vor allem bei den mineralischen Streus, hier besonders bei den Feinkörnigen. Das sorgt für dicke Staubschichten rund um den Standort und für unangenehme Staubwolken beim Scharren und Streuwechsel. Die Haftung des Streus an den Katzenpfoten oder auch Haaren und damit die Verteilung in der Wohnung ist ein weiterer Aspekt. Der Verteilung duch die Pfoten kann man mit einem Katzentoiletten-Vorleger begegnen. Leichtere Partikel aus beispielsweise einem Holzstreu fliegen leichter herum als dicke Körner, die wiederum leichter breitgetreten werden und für knirschende Böden sorgen.

Streuwechsel

Katzen sind Gewohnheitstiere – auch was ihr Streu bertifft. Ein Wechsel von mineralischem zu pflanzlichen Streu beispielsweise will langsam vorbereitet werde. Eine Möglichkeit ist es, das pflanzliche Streu erst einmal eine Weile unter das mineralische mischen, bis sich die Katzen daran gewöhnten, dass Holzflocken sich auch zum Scharren eignen. Diese Mischstreus gibt es zu kaufen, der Vorteil liegt im Gewicht. Kaufen Sie von einem neuen Streu lieber kleine Mengen und überzeugen Sie sich, dass Ihnen und Ihrer Katze das neue Streu auch wirklich zusagt.

Streutest

Ökotest und Stiftung Warentest haben Tests durchgeführt und geben Anhaltspunkte für eine Entscheidung. Ebenso hilfreich können Kundenmeinungen sein, die sich umfangreich in Online-Tier-Zubehör-Shops finden oder auch bei Amazon. Hier ist zu empfehlen auch auf das Datum der Bewertungen zu achten. Hersteller variieren auch einmal, die Konsistenz der Streus verändert sich offensichtlich. Ein Streu, welches viele hundert zufriedene Kunden hat, aber gerade in jüngster Zeit negativen Bewertungen sammelt, beispielsweise mit Bemerkungen wie „sie seine jahrelang zufrieden gewesen, aber jüngst würde das Streu so stark stauben“, ist wohl eher nicht zu empfehlen.

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