[Sanierung 4] Neue Wände, neuer Boden – Blognutzer

[Sanierung 4] Neue Wände, neuer Boden

Die meisten Wände blieben unverändert. Zwei Wände haben wir entfernt und hier den wohl am heißesten diskutierten Kompromiss gemacht: Epoxidharz. Unser Generalunternehmer empfahl es uns so alternativlos, dass wir zustimmten die Lücken zwischen den Böden mit diesem Verbindungsmittel zu schließen. Anschließend gab es noch eine Fließmasse drauf, die allerdings wieder mit Siegel.
Bei den Bädern haben wir vergrößert. Einige Trockenbauwände zieren nun unsere Wohnung und führen zur Vorrathaltung zweier Dübelarten.
Alle Wände wurden mit rötlichem Kalkputz verputzt, Dies war der eigentliche Mehr-Kostenfaktor bei allen Baustoffen. Nur hier haben wir deutlich draufgezahlt. Bei allen anderen verwendeten Materialien gab es keine Mehrkosten oder sie lagen im geringfügigen Bereich.
Beispielsweise kostete uns die Heizungsfarbe insgesamt ungefähr 50 Euro mehr. Bei den umgesetzten Summen spielt dies nicht wirklich eine Rolle. Der Putz sorgte für großes Aufsehen. Alle Maler fanden ihn sehr schön zu verarbeiten. Und alle anderen Handwerker, die unsere Baustelle betraten, vom Sanitärer, über den Elektromeister bis zum Schreiner bemerkten sofort den schönen roten Putz, fuhren mit der Hand drüber und lobten die Konsistenz. Für uns Laien immer wieder ein schönes Schauspiel.

Der Boden

Wie bereits beschrieben, schlossen wir Asbest im Boden aus, ersetzten einen leicht bleiversetzten Boden mit neuem Estrich und übergossen dass alles mit einer Bodenausgleichsmasse. In diesem Zustand nahm die Wohnung Gestalt an. Die Bauarbeiten hatten ihren Müll weitgehend in ein Zimmer zurückgezogen, die Wohnung lag nun großflächig und leer vor uns. Mehrfach musste ich zur Kontrolle und Belüftung hinfahren, während der Boden trocknete. In dieser Zeit, man könnte es wohl Rohbauzustand nennen, zog ich innerlich ein. Der Bodenbelag musste ausgesucht werden. Eigentlich wollte ich gerne Linoleum verkleben. Es gab aber große Diskussionen über den Kleber und irgendwann schwenkten wir um auf Linoleumfliesen, die schwimmend verlegt werden. Den Hersteller mit positiver Testung mussten wir allerdings noch drauf hinweisen, dass er ja mal „irgendsoeinen“ Test gewonnen hatte. Eine gute Entscheidung im Nachhinein. Sehr fußwarm und schrittdämmend. Wir sind zufrieden. Sie erübrigten auch, zum Glück, denn die Nerven waren schon recht gespannt, jede Teppichdebatte, weil wir sie als so angenehm empfinden.

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